Der richtige Moment für eine altbekannte Vision

Als Ben Cohen und Jerry Greenfield 1978 ihr Unternehmen Ben & Jerry’s gründeten, hatten sie eine Vision: «Making the best possible ice cream, in the nicest possible way.» Weniger prosaisch, doch für die Region Bern zukunftsweisend ist die Vision aus den 1990er-Jahren, der wir neuen Schub verliehen, als ich mich vor knapp zwei Monaten gemeinsam […]

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Die Verantwortung für das Gemeinwohl

Fernsehstudio – das erlebe ich nicht alle Tage. Schon aus diesem Grund war es interessant, Podiumsteilnehmerin am diesjährigen Politforum Thun zu sein. Während wir momentan vor allem hinter der Maske leben, musste ich als erstes in der Maske meine Maske fallen lassen. Damit mir die Visagistin wiederum eine ganz andere Maske aufs Gesicht zauberte. Der […]

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Hommage 2021

«Schellen-Ursli, kennst du, ja?»«Ja, klar. Alois Carigiet»«Nein, nicht der Künstler. Die Autorin»«Hmm, ja, stimmt. Das war doch Chönz, Könz…» Dieses Gespräch fand auf dem Weg an die «Hommage 2021» tatsächlich statt. Und ich gestehe, ich war die Antwortende… Die Ausstellung will Frauen sichtbar machen. 52 Portraits von engagierten Frauen gilt es in der Berner Altstadt […]

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Meine Kandidatur für eine weitere Amtszeit

Zum Start meiner Wahlkampagne Ende Januar lud ich die Medien zu einer Busfahrt auf der Linie 29 ein. Als die verschärften Massnahmen des Bundesrates wenige Tage vor dem Medientermin in Kraft traten, galt es, einmal tief durchzuatmen und Plan B aus der Schublade zu ziehen. So wurde es eine online-Medienkonferenz mit einer virtuellen Busfahrt. Dank […]

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Am Puls der Zeit in Wabern

Nun ist das Jahr schon fast wieder um! Haben Sie manchmal auch das Gefühl, die Zeit vergehe viel zu schnell? Nun, in Wabern wird sie gemessen, die Zeit. Auf Könizer Boden geht sie also ganz genau. Als Kind war ich oft bei meiner Grossmutter in den Ferien und genoss bei ihr viele Freiheiten. Nur einmal […]

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Die Sensoren neu justieren

Neulich wollte ich mir zwischen zwei Terminen in einer Bäckerei ein Sandwich holen. Drei Personen waren drinnen erlaubt, weshalb ich rechtsumkehrt machte, als ich realisierte: Ich bin die vierte. Dabei stiess ich fast mit einer Frau hinter mir zusammen. Wir seufzten beide. Vermaledeites Virus. Kommt Ihnen bekannt vor? Wir fühlen uns wohl alle gleich. Jene, […]

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JA zum Vaterschaftsurlaub

„Du hast Glück – dein Mann hilft dir viel mit den Kindern“. Diesen Satz hörte ich häufig. Es stimmt, die strengen Zeiten meisterten wir gemeinsam: drei kleine Kinder, mein Jus-Studium und die Berufstätigkeit meines Mannes. Das alles galt es unter einen Hut zu bringen.

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Ein Häppchen Archäologie

Meistens geht es in der Archäologie um Dinge, die Tausende von Jahren alt sind. Da mutet der 50. Geburtstag des archäologischen Dienstes des Kantons Bern schon eher wie ein Kindergeburtstag an. Dies wollte ich letzten Freitag zum Schluss meines Grussworts zur Eröffnung der Wanderausstellung in Köniz zum Ausdruck bringen, als ich Regierungsrätin Christine Häsler und dem Kantonsarchäologen Adriano Boschetti als Geburtstagskuchen einen kleinen Muffin mit einem einzigen Kerzlein überreichte: ein Häppchen – und damit meine ich die Jahre und nicht die geleistete Arbeit – im Vergleich zu der Grössenordnung der Archäologie.

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Autogramme für die Bundespräsidentin

Nichts deutete auf einen hohen Besuch hin, als ich am Samstagnachmittag kurz nach 14 Uhr mit dem Velo auf dem Fussballplatz im Schlatt vorfuhr. Das Spiel zwischen den B-Junioren des FC Sternenberg und des FC Schwarzenburg wurde gerade angepfiffen und vor dem Clubhaus hatte sich eine bescheidenes Grüppchen Menschen versammelt. Erwartet wurde die Bundespräsidentin, doch von Hektik war nichts zu spüren, die Absperrbänder waren ganz offensichtlich aufgrund des Schutzkonzepts gespannt und die Kinder rätselten, wer von den Anwesenden nun wohl die Polizisten in Zivil seien, die die Bundespräsidentin doch wohl zu beschützen hätten.

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Gipfelstürmerinnen

Erholung finde ich vor allem in der Natur. Die letzten Monate hielt ich mich in meiner Freizeit natürlich hauptsächlich in Köniz auf. Die flächenmässige Grösse der Gemeinde machte es mir einfach: selbst längere Wanderungen auf ausgeschilderten Wanderwegen sind hier möglich. Und manchmal geht es ganz zünftig steil nach oben!

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